Schule und Covid-19

Aktuell

(Stand 14.11.21) - Warnstufe Rot (=Warnstufe 3!)

Sonderregelungen im Schulbereich

Das Thüringer Kabinett hat aufgrund des aktuellen Corona-Infektionsgeschehens in Thüringen beschlossen, dass nach den Herbstferien eine weitere inzidenzunabhängige Sicherheitsphase an Thüringer Schulen gilt. Die Schulen sollen so einen erhöhten Beitrag zur Pandemiebekämpfung leisten. Das Bildungsministerium wird per Allgemeinverfügung für alle Schulen in Thüringen die Regeln der Warnstufe 2 in Kraft setzen.

Damit gelten zunächst vom 8. November bis zum 24. November 2021 folgende Grundregeln der Warnstufe 2:

  • Verpflichtendes Testangebot zweimal pro Woche. Schülerinnen und Schüler ohne 3G-Nachweis, die nicht am Testsystem in Schulen teilnehmen, sollen in gesonderten Lerngruppen lernen und müssen auch im Unterricht Maske tragen.
  • Maskenpflicht für:
    • Personal in Schulhaus und Unterricht
    • Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5 im Schulhaus und Unterricht
  • Zugang für einrichtungsfremde Personen nur mit Maske und 3G-Nachweis.
  • Befreiungsmöglichkeiten vom Unterricht für Schülerinnen und Schüler mit Risikomerkmalen für einen schweren Krankheitsverlauf, die gleichzeitig nicht impfbar sind, sowie für lediglich erstgeimpfte Schülerinnen und Schüler.
  • Betretungsverbote für Personen mit Symptomen einer Coronainfektion (Regel gilt über alle Basis- und Warnstufen seit Schuljahresbeginn)

Sollte aufgrund der Pandemielage in bestimmten Kreisen die höhere Warnstufe 3 ausgerufen sein, gelten dort selbstverständlich die strengeren Regeln für die Warnstufe 3.

Erweiterte Regeln können an Schulen gelten, an denen konkrete Infektionsfälle aufgetreten sind.

 

Elternbrief des Bildungsministers Helmut Holter an die Schülerinnen und Schüler sowie deren Erziehungsberechtigten zu Beginn des Schuljahres.

 

Frühwarnsystem

Die aktuell gültige Thüringer SARS-CoV-2 Infektionsschutz-Maßnahmenverordnung wurde zuletzt am 23. August 2021 überarbeitet (gültig ab 24. August 2021). Mit der neuen Verordnung wird ein neues Frühwarnsystem in Thüringen etabliert. Bei lokal ansteigenden Fallzahlen entscheiden dann künftig, neben dem Leitindikator Sieben-Tage-Inzidenz, auch die lokale Hospitalisierungs-Inzidenz und die thüringenweite Auslastung der Intensivstationen darüber, wann zusätzliche Eindämmungsmaßnahmen getroffen werden müssen.

Stand 02.09.21!


 

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